Zivilrechtliche Vertragsgestaltung

Durch die enge Kooperation mit Steuerberatern liegt ein Schwerpunkt der Tätigkeit von Herrn Reschke in den Bereichen, die typischerweise hohe Relevanz für Unternehmer und Gewerbetreibende haben. Insoweit ist insbesondere die Vertragsgestaltung im Handels- und Gesellschaftsrecht (Gesellschaftsverträge für die verschiedensten Rechtsformen, z.B. KG, GbR, GmbH; Gestaltung von Auseinandersetzungsvereinbarungen beim Ausscheiden einzelner Gesellschafter; Unternehmenskäufe bzw. -verkäufe; Gestaltung von AGB = Allgemeine Geschäftsbedingungen etc.) zu nennen.

Gesellschaftsverträge von Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) bedürfen zu Ihrer Rechtswirksamkeit der notariellen Beurkundung. Gleichwohl ist es in der Regel sinnvoll, vor Vereinbarung eines Beurkundungstermins mit dem Notar den Gesellschaftsvertrag von einem Rechtsanwalt hinsichtlich der individuellen Gegebenheiten und der Gesellschaftsstruktur "maßschneidern" zu lassen.

Auch eine Vorabprüfung des Vertragsentwurfs hinsichtlich seiner steuerlichen Auswirkungen sollte stets vor der Beurkundung erfolgen.

In Fällen von GmbH´s in der Krise bedarf es zudem häufig der rechtssicheren Formulierung von Rangrücktrittsvereinbarungen im Hinblick auf Gesellschafterdarlehen, mit denen ggf. eine bereits bestehende Insolvenzantragspflicht abgewendet werden kann.

Weiterhin erstellt Herr Reschke regelmäßig Verträge im Arbeitsrecht (Arbeits- bzw. Anstellungsverträge jeglicher Art, z.B. für befristete oder geringfügige Arbeitsverhältnisse, für Geschäftsführer; Tantiemevereinbarungen; Pensionszusagen; Pkw-Überlassungsverträge; Vereinbarung von - auch nachvertraglichen - Wettbewerbsverboten; Aufhebungsvereinbarungen etc.), sowie im Miet-/Pachtrecht.

Für Unternehmer besteht zudem ein grundsätzliches Bedürfnis nach Beratung bezüglich der Gestaltung von Eheverträgen, um für den Fall einer Scheidung zu verhindern, dass die Unternehmensbeteiligung vom Zugewinnausgleich erfasst wird. Denn dies gefährdet häufig die Unternehmensfortführung bzw. macht diese wegen des entsprechenden Abflusses liquider Mittel unmöglich. Eheverträge bedürfen grundsätzlich der notariellen Beurkundung. Alternativ hierzu kommt bei sog. "Scheidungsvereinbarungen" (Ehevertrag, der erst zum vorhersehbaren Ende der Ehe geschlossen wird) auch eine gerichtliche Protokollierung im Rahmen des Scheidungstermins in Betracht.

Sämtliche Vertragsgestaltungen werden nicht nur zivilrechtlich, sondern stets auch eingehend im Hinblick auf ihre steuerlichen Auswirkungen geprüft und optimiert.

Aufgrund seiner vielfältigen Erfahrungen im Rahmen der Vertragsgestaltung kann Herr Reschke Sie auch erfolgreich vertreten, wenn es um Anfechtung, Kündigung oder Rücktritt von möglicherweise gar nicht gewollten Vertragsabschlüssen (Stichwort: "Internetabzocke") oder automatischer Verlängerungsklauseln geht. Er hilft Ihnen zudem bei der Durchsetzung Ihrer Rechte im Zusammenhang mit Mängeln (Sach- und/oder Rechtsmängel) von Ihnen gekaufter Sachen (Ansprüche auf Nacherfüllung, Rücktritt vom Vertrag, Kaufpreisminderung, Schadensersatz, Ersatz vergeblicher Aufwendungen).

Erbrecht/Testamentsvollstreckung/Vorsorgevollmachten/Patientenverfügungen

Das Erbrecht, in dem Herr Reschke besondere Kenntnisse durch den Abschluss des Fachanwaltslehrgangs nachgewiesen hat und sich ständig fortbildet, betrifft früher oder später - sei es als (Mit-)Erbe, Pflichtteilsberechtigter oder potentieller Erblasser - jedermann. Es ist zudem von erheblicher Relevanz für die Sicherung der Unternehmensfortführung und Nachfolgeplanung. Diesbezüglich erstellt Herr Reschke steueroptimierte Verträge zur Weitergabe von Unternehmen bzw. Unternehmensbeteiligungen im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge (z.B. Schenkung zu Lebzeiten, ggf. gegen Versorgungsleistungen) sowie Entwürfe von letztwilligen Verfügungen (Testament, Erbvertrag).

Da im Erbrecht zahlreiche Begriffe eine ganz spezielle rechtliche Bedeutung haben, kann nur dringend empfohlen werden, selbst entworfene Testamente mit einem Rechtsanwalt zu besprechen bzw. den eigenen letzten Willen rechtssicher von einem Fachmann formulieren zu lassen. Denn die von Laien häufig falsch verwendeten Rechtsbegriffe (z.B. Teilungsanordnung, Vermächtnis, Erbschaft, Vorausvermächtnis, Auflage etc.) führen immer wieder zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Auslegung des letzten Willens ("was hat der Erblasser wirklich gewollt?"), wodurch ebenso regelmäßig wie unnötig erhebliches Konfliktpotential für die Hinterbliebenen bzw. testamentarisch Bedachten geschaffen wird.

Im Zusammenhang mit der Vorsorge für den eigenen Tod bzw. Lebensabend ist auch die Beratung im Zusammenhang mit der Erstellung von Vorsorgevollmachten zur Vermeidung eines Betreuungsverfahrens und zur Überbrückung der Zeit zwischen Eintritt der Geschäftsunfähigkeit bzw. des Erbfalls und Ausstellung des Erbscheins sowie Patientenverfügungen als Handlungsanweisung für die behandelnden Ärzte zu sehen.

Herr Reschke ist auch der richtige Ansprechpartner im Falle von erbrechtlichen Streitigkeiten im Rahmen der Erbauseinandersetzung (Stichwort: "zerstrittene Erbengemeinschaft") und vertritt Sie bei der Geltendmachung von Auskunfts- und Pflichtteilsansprüchen sowie bei Nachlassangelegenheiten allgemein (z.B. Erbscheinverfahren).

Herr Reschke hat zudem Erfahrung als Testamentsvollstrecker.

Beratung/Vertretung im Steuerrecht

Im steuerrechtlichen Einspruchsverfahren, Steuerstrafverfahren und in finanzgerichtlichen Prozessen hat die Kombination aus breitgefächerten und fundierten juristischen (prozessrechtlichen) Erfahrungen, soliden Kenntnissen des Steuerrechts sowie der engen Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Steuerfachleuten aus Sicht der Mandantschaft überwiegend zu erfolgreicher Beendigung der Verfahren und geldwerten Vorteilen geführt. Die Steuerberatung im eigentlichen Sinne sowie die Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen bleiben hingegen den hierzu berufenen Steuerberatern vorbehalten.

Beratung/Vertretung im Zivil- und Arbeitsrecht

Sowohl im Hinblick auf die Abwehr unberechtigter Forderungen als auch der Geltendmachung und Durchsetzung (Stichwort: Zwangsvollstreckung) eigener Ansprüche (z.B. Schadensersatz incl. Schmerzensgeld; Unterlassung, Geldforderungen, Mängelhaftung) können Sie sich darauf verlassen, dass stets der sicherste und kostengünstigste Weg gewählt wird und Ihnen grundsätzlich abgeraten wird, den Rechtsweg zu beschreiten, wenn nach erster Prüfung der Sach- und Rechtslage keine hinreichenden Erfolgsaussichten bestehen oder die Erfolgsaussichten außer Verhältnis zu Ihrem Kostenrisiko stehen sollten.

Im Arbeitsrecht verfügt Herr Reschke über vielfältige Erfahrungen hinsichtlich der Beratung und Vertretung von Arbeitgebern (z.B. Erstellung von Anstellungsverträgen, gerichtsfeste Formulierung von Abmahnungen und Vorbereitung von Kündigungen) und Arbeitnehmern (Geltendmachung von Lohn-, Urlaubs- und Weiterbeschäftigungsansprüchen etc.). Er führt regelmäßig sowohl auf Arbeitgeber- als auch auf Arbeitnehmerseite Prozesse vor den Arbeitsgerichten (insbes. Kündigungsschutzklagen).

Beratung/Vertretung in Verkehrssachen

In zivilrechtlicher Hinsicht geht es im Verkehrsrecht überwiegend um die Regulierung von Verkehrsunfallschäden (Sach- und Personenschäden) gegenüber der Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers oder der eigenen Kaskoversicherung.

Die Abwehr unberechtigter Ansprüche des Unfallgegners ist demgegenüber grundsätzlich Sache des eigenen Kfz-Haftpflichtversicherers, wird aber in Fällen des teilweisen Mitverschuldens häufig dem ohnehin schon mit der Schadenregulierung beauftragten und daher mit dem jeweiligen Fall vertrauten Rechtsanwalt übertragen.

Sofern man unverschuldet in einen Unfall verwickelt wurde, ist stets zu empfehlen, einen Rechtsanwalt mit der Schadenregulierung zu beauftragen, da der Geschädigte dann grundsätzlich kein Kostenrisiko trägt (die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers muss die Anwaltskosten im Rahmen des Schadensersatzanspruches erstatten) und seine berechtigten Ansprüche vollständig sowie in der Regel deutlich schneller erfüllt werden. Zudem kann der Geschädigte sich die zumeist unerfreulichen und emotional geprägten Diskussionen mit dem Unfallverursacher ersparen, wenn er die Schadenregulierung von Beginn an dem Rechtsanwalt seines Vertrauens überträgt.

Ein anderer Aspekt des Verkehrsrechts ist der Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten und -straftaten. Aufgrund der immer dichteren Kontrollen geht es häufig darum, möglicherweise existenzgefährdende Fahrverbote oder gar die Entziehung der Fahrerlaubnis abzuwenden und/oder die Eintragung von Punkten im Flensburger Verkehrszentralregister zu verhindern. Diesem Themenkreis unterfällt auch die verwaltungsgerichtliche Anfechtung von behördlichen Anordnungen zur Teilnahme an Aufbauseminaren oder Nachschulungen ("Führerschein auf Probe") sowie medizinisch-psychologischen Untersuchungen (MPU bzw. sog. "Idiotentest"). Auch in diesen Bereichen kann Herr Reschke auf Grund langjähriger erfolgreicher Tätigkeit auf vielfältige Erfahrungen zurückgreifen.

Vertragsgestaltung im Rahmen von Unternehmensgründungen/-umstrukturierungen

Herr Reschke hat die zivilrechtliche Vertragsgestaltung zahlreicher komplexer Unternehmensumwandlungen konzipiert. Diesbezüglich sind ihm sämtliche Varianten des Umwandlungsgesetzes (Formwechsel, Spaltung, Verschmelzung) vertraut. Er hat zahlreiche Umwandlungen, wie etwa Rechtsformwechsel von der GmbH (Kapitalgesellschaft) in die KG (Personengesellschaft), Verschmelzung einer Mutter-AG auf die Tochter-GmbH etc. gestaltet.

Häufig ist auch die Trennung von Gesellschaftern, die anschließend jeweils einen Teilbetrieb in Eigenregie führen möchten, gewünscht. Insoweit kommen die sog. Realteilung bzw. eine Aufspaltung (bei Kapitalgesellschaften) in Betracht. In allen diesen Fällen sowie bei der Neugründung von Unternehmen sind neben den eigentlichen Gesellschaftsverträgen und Veräußerungen von Gesellschaftsanteilen regelmäßig auch Geschäftsführer-Anstellungsverträge und häufig Miet- bzw. Pachtverträge zu fertigen. Diese Tätigkeiten erfolgen ebenso wie die Prüfung des jeweiligen steuerlichen Hintergrundes in der Regel in enger Zusammenarbeit mit Steuerberatern der Kanzlei "Schöneberg Steuerberater" bzw. dem Steuerberater des jeweiligen Mandanten. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass einzelne Verträge, wie z.B. die Gründung einer GmbH oder die Veräußerung von GmbH-Geschäftsanteilen der notariellen Beurkundung bedürfen.

Existenzgründungsberatungen

Existenzgründungsberatungen sind erforderlich, um die geplante selbständige unternehmerische Tätigkeit in wirtschaftlicher, rechtlicher und steuerlicher Hinsicht auf ein solides Fundament zu stellen. Denn selbst aus der besten Geschäftsidee kann sich kein langfristig tragfähiges Unternehmen entwickeln, wenn auf Grund von anfänglichen Versäumnissen bereits Probleme mit dem Finanzamt, Sozialversicherungsträgern, Banken oder der Handwerkskammer bzw. Industrie- und Handelskammer vorprogrammiert sind. Die jeweilige konkrete Planung und Beratung erfolgt stets in enger Zusammenarbeit mit Steuerberatern der Kanzlei "Schöneberg Steuerberater" bzw. dem Steuerberater des jeweiligen Mandanten.

Beratung und Gründung von Stiftungen und (gemeinnützigen) Vereinen

Herr Reschke hat die Satzungen bzw. Verfassungen verschiedener rechtsfähiger und nicht rechtsfähiger Stiftungen gestaltet sowie die Stifter im Rahmen der Errichtung ihrer Stiftung beraten und gegenüber der jeweiligen Stiftungsbehörde vertreten (jedes Bundesland hat sein eigenes Stiftungsrecht).

Außerdem berät er regelmäßig zahlreiche gemeinnützige steuerbefreite Stiftungen und Vereine im Hinblick auf die Administration von Arbeitsverhältnissen mit Auslandsberührung (z.B. Entsendung von Missionaren und Entwicklungshelfern) oder der Verwendung von Spendenmitteln im Ausland. Hier sind zahlreiche Vorgaben des Steuer- und Sozialversicherungsrechts zu beachten, um die Anerkennung als gemeinnützige und steuerbefreite Körperschaft nicht zu gefährden und ggf. die ins Ausland entsandten Mitarbeiter weiterhin in den Genuss des deutschen Sozial- und Unfallversicherungsrechts kommen zu lassen.

Forderungseinzug (Inkassoverfahren)

Von der ggf. erforderlichen Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis oder der Einwohnermeldeamtsanfrage über das erste anwaltliche Zahlungsaufforderungsschreiben und den Mahn-/Vollstreckungsbescheid bzw. die Klageerhebung bis zur Zwangsvollstreckung (z.B. Kontenpfändung, Pfändung von Arbeitseinkommen und Rentenansprüchen) oder der Forderungsanmeldung bzw. Geltendmachung von Ab- und Aussonderungsrechten im Insolvenzverfahren werden Sie von Herrn Reschke gegenüber Ihren säumigen Schuldnern kompetent beraten und durchsetzungsstark vertreten.

Einvernehmliche Ehescheidungen

Herr Reschke übernimmt grundsätzlich nur einvernehmliche Ehescheidungen, in denen zwischen den Partnern kein Streit über sog. Scheidungsfolgesachen (Sorgerecht, Unterhaltsansprüche, Zugewinnausgleich, Versorgungsausgleich) besteht. In diesen Fällen lässt sich das Scheidungsverfahren in der Regel kostengünstig mit nur einem Rechtsanwalt erledigen. In allen streitigen Fällen wird empfohlen, einen Fachanwalt für Familienrecht aufzusuchen.

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